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St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein
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56112 Lahnstein
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Hygienemanagement

MRE-Zertifizierung
Das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein hat die Qualitätskriterien Hygiene des MRE-Netzwerkes der Landkreise Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn erfüllt. Das Zertifikat finden Sie hier.

Ausgebildete Hygiene-Experten
In unseren Kliniken sind ausschließlich ausgebildete Fachleute im Einsatz, die über das notwendige Hygiene-Expertenwissen verfügen. Die Teams bestehen aus Hygienefachkräften, hygienebeauftragten Ärzten, Hygienebeauftragten in der Pflege und dem Krankenhaushygieniker.

Innovatives Reinigungssystem
Durch ein innovatives Flächenreinigungs- und Desinfektionsprogramm für die Patientenzimmer und Nasszellen wird das Risiko der Keimübertragung systematisch gesenkt.

Verhütungsstrategien
Zur Verbesserung der Abläufe in besonders sensiblen Situationen, wie beim Umgang mit Gefäßzugängen oder bei Lungenentzündungen von beatmeten Patienten, führen wir jährliche Schwerpunkt-Maßnahmen zu Verhütungsstrategien durch.

Händedesinfektion
Für den Infektionsschutz von Patienten ist die Händedesinfektion von zentraler Bedeutung. Alle Klinikmitarbeiter werden systematisch in der Händehygiene geschult. Für jede Station messen wir die Verbräuche von Händedesinfektionsmitteln und die Einhaltung der Händehygieneregeln durch die Mitarbeiter. Als langjähriges Mitglied unterstützen wir das Aktionsbündnis „Saubere Hände“.

Laufende Überwachung
Ein laufendes Hygiene-Reporting der Klinik gibt monatlich einen Überblick über die Hygienequalität und die Anzahl der Patienten mit Problemkeimen. Hygienekritische Ereignisse werden analysiert, außerdem die Verbräuche von Antibiotika und Desinfektionsmitteln gemessen und verglichen. Die Erkenntnisse führen zu  gezielten Maßnahmen.

Kleine Schritte, großer Effekt

Fünf einfache Regeln zum Schutz vor Keimen - damit Sie sich selbst schützen und auch etwas für die Gesundheit Ihrer Mitmenschen tun können.

Regel 1: Hände desinfizieren
Eine Händedesinfektion dauert zirka 30 Sekunden, kann aber Leben retten. Denn multiresistente Erreger werden meistens von Hand zu Hand oder über Griffe und Kontaktflächen übertragen. Wenn sie ihren Weg in eine frisch operierte Wunde finden oder im geschwächten Körper eine Infektion auslösen, ist die Behandlung erschwert. Überall im Krankenhaus finden Sie Spender mit Desinfektionsmittel für Ihre Hände. Für eine korrekte Anwendung sollten Sie mindestens 3ml Flüssigkeit so lange in der Hand verreiben, bis sie trocken ist. Wichtig ist, alle Stellen und Zwischenräume der Hände einzureiben

Regel 2: Korrekter Umgang mit Antibiotika
Damit Antibiotika noch möglichst lange möglichst vielen Kranken helfen, sind auch Sie gefragt. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob es Alternativen zu einer antibiotischen Behandlung gibt. Antibiotika helfen nicht gegen Viren, die z. B. eine klassische Grippe oder Erkältung verursachen. Wenn Sie Antibiotika brauchen, ist es außerdem wichtig, dass Sie sich an die vorgeschriebene Dosis und Dauer halten. Sonst wirkt das Mittel möglicherweise nur gegen einen Teil der Krankheitserreger und der Rest legt sich fürs nächste Mal eine Abwehrstrategie – sprich eine Resistenz zu. Also: Weniger ist mehr und wenn, dann richtig!

Regel 3: Vorsicht bei Schnupfen und Husten
Einige Keime siedeln in der Nase, im Rachen und in den Atemwegen, dazu gehören auch Bakterienstämme des Typs MRSA. Sie könnten versehentlich übertragen werden, wenn Menschen husten oder niesen, Mediziner sprechen von einer Tröpfcheninfektion. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie im Krankenhaus möglichst wenig niesen und husten. Wenn Sie niesen müssen: Halten Sie Abstand, niesen Sie besser in die Armbeuge als in die Hand, und lassen Sie keine Taschentücher herumliegen, sondern entsorgen Sie sie ordnungsgemäß

Regel 4: Abstand zu Patienten halten
Auch wenn es schwerfällt: Verzichten Sie im Krankenhaus auf zärtliche Berührungen und Händehalten, ohne sich einmal rückversichert zu haben. Fragen Sie das Krankenhauspersonal, welcher Kontakt unbedenklich ist, und welche Berührung aus Gründen des Infektionsschutzes eine vorherige oder nachträgliche Desinfektion der Hände erforderlich macht. Auch das gewohnheitsmäßige Händeschütteln zur Begrüßung spielt resistenten Erregern in die Hand, wenn Sie nicht an die Desinfektion gedacht haben. Sie müssen deswegen ja nicht zum Unmenschen werden: Ein Lächeln und warme Worte spenden ebenfalls Trost, transportieren aber Keime nicht weiter

Regel 5: Hygiene in der eigenen Küche
Wer sich außerhalb des Krankenhauses keine resistenten Keime einfängt, kann sie auch nicht ins Krankenhaus mitbringen. Deswegen ein Tipp für Ihre Küche zu Hause: Einige resistente Keime verbreiten sich von Nutztieren aus der Landwirtschaft auf den Menschen. Wenn Sie zu Hause in Ihrer Küche rohes Fleisch oder Geflügel zubereiten, benutzen Sie zum Schneiden andere Bretter und Messer als zur Zubereitung des Salats oder von gegarten Lebensmitteln. Hygienisch sind Bretter mit glatter Oberfläche, in Rillen könnten sich Keime ablagern. Reinigen Sie die Messer und Bretter nach der Zubereitung gründlich, am besten im Spülprogramm mit mindestens 60 Grad